Der Microsoft-Patchday im Juli bringt wieder zahlreiche Fehlerkorrekturen mit
sich, lässt diesmal aber auch einige bekannte Sicherheitslöcher ungestopft.
Vier wichtige Patches
Das Microsoft Security Bulletin Summary für Juli 2008 bietet unter anderem
vier als wichtig eingestuften Updates die Sicherheitslücken im Windows
Explorer, im Windows Domain Name System, im SQL Server und im
Exchange Server schließen. Nicht gestopft wurden jedoch die bekannten
Sicherheitsprobleme des Internet Explorer im Umgang mit Domänengrenzen
sowie ein ActiveX-Control-Problem aus MS-Office.
Vista und Server 2008
Die nun geschlossene Explorer-Lücke betrifft Windows Vista und Server 2008.
Angreifer konnten über eine präparierte Datei einen Rechner mit Schadsoftware
infizieren. Außerdem wird mit dem Update auch ein lästiger Fehler behoben, der
verhinderte, dass sich unter Vista Autorun und Autoplay zuverlässig abschalten
ließen.
Zwei Probleme mit der DNS
Zwei Lücken im Domain Name Service von Windows 2000, XP und Server 2003
wurden ebenfalls behoben. Vier Probleme im SQL Server, sie betreffen alle die
Speicherverwaltung, sind ab sofort auch kein Problem mehr. Laut Angaben von
Microsoft sind die SQL-Versionen 7, 2000 und 2005 betroffen.
Exchange
Ein weiteres Update betrifft Exchange 2003/2007 hier wurden in Verbindung mit
dem Web-Frontend Outlook Web Access zwei Cross-Site-Scripting-Schwachstellen
entdeckt und sind nun dicht.
Du kannst hier keine Beiträge posten. Du kannst hier nicht auf Beiträge antworten. Du kannst hier keine Beiträge bearbeiten. Du kannst hier keine Beiträge löschen. Du kannst dich nicht an Umfragen beteiligen. Du kannst hier keine Dateien hochladen. Du kannst hier keine Dateien herunterladen.